Skandal um marius borg høiby: toxische beziehung und gewaltvorwürfe vor gericht
Oslo. Nur wenige SMS trennten die erklärten Liebesbekundungen von den Hassbotschaften. Die Beziehung von Marius Borg Høiby, dem Skandal-Sohn von Prinzessin Mette-Marit, und seiner Ex-Freundin Nora Haukland war offenbar von einer extremen Dynamik geprägt. Im Prozess gegen Høiby, der sich mit Vorwürfen der häuslichen Gewalt konfrontiert sieht, wurden zahlreiche Nachrichten ausgetauscht, die ein Monate langes Muster aus Beschimpfungen, Skandalen – aber auch intensiven Liebeserklärungen offenbarten.

Zeugenaussagen zeichnen düsteres bild
Am Montag berichteten Zeugen, darunter Nachbarn und Freunde, von körperlicher Gewalt seitens Høibys gegenüber Haukland. Høiby selbst bestreitet diese Vorwürfe vehement. Die Schwester von Nora Haukland wird am heutigen Dienstag aussagen, um weitere Lichtblicke auf die Ereignisse zu werfen.
Die Details der oft heftigen, teils bedrohlichen SMS, die vor Gericht zur Sprache kamen, sind erschreckend. Eine enge Freundin Hauklands schilderte Høiby als kontrollierend und bedrohlich. Sie sprach von mehreren gewalttätigen Vorfällen, darunter auch Strangulationen. Ehemalige Nachbarn bestätigten nächtliche Lärmbelästigung und beunruhigende Situationen in der Wohnung. Ein blaues Auge, das Haukland erlitten haben soll, unterstrich das Bild einer misshandelten Frau.
Während Marius Høiby vor Gericht steht, verbrachten seine Halbgeschwister, Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20), offenbar Urlaub. Die norwegische Zeitung „SE og HØR“ berichtete, dass die beiden in Japan unterwegs waren, unter anderem zum Skifahren. Ein scharfer Kontrast zu den dunklen Vorwürfen, die ihren Halbbruder belasten.
Die Staatsanwaltschaft wirft Høiby häusliche Gewalt vor. Er bestreitet die Vorwürfe. Die Aussage der Freundin Hauklands, dass Høiby sie kontrollierte und bedrohte, ist jedoch ein deutlicher Hinweis auf die toxische Natur ihrer Beziehung. Die kommenden Zeugenaussagen könnten das Bild vervollständigen und Aufschluss über das Ausmaß der Gewalt geben.
Die Beweislage, die aus den zahlreichen SMS und Zeugenaussagen resultiert, zeichnet ein erschreckendes Bild. Die Aussicht auf eine Verurteilung von Marius Borg Høiby scheint angesichts der vorgelegten Beweise nicht gering.
