St. pauli holt routinier: hahn kehrt zurück an die elbe
Hamburg. Ein Wechsel, der im Nachwuchsbereich der Elbestädter für Gesprächsstoff sorgt: Alexander Hahn, zuletzt Co-Trainer bei Holstein Kiel, kehrt zum FC St. Pauli zurück. Der 37-Jährige wird Marcel Rapp als neuer Chef-Coach der U23 zur Seite stehen und damit eine Ära einläuten, die auf Kontinuität und Erfahrung setzt.

Die chemie stimmt: eine vertraute zusammenarbeit
Die Personalentscheidung ist mehr als nur eine Verpflichtung – sie ist eine Wiedervereinigung. Rapp und Hahn arbeiteten bereits von Juli 2022 bis zu Rapps Entlassung im Frühjahr 2024 bei Holstein Kiel erfolgreich zusammen. Diese gemeinsame Zeit dürfte das Fundament für eine reibungslose Zusammenarbeit bei den ambitionierten Planungen für die U23 legen. Die Erwartungen sind hoch, schließlich soll der Kader, der in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord sicherstellen konnte, wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Hahn bringt eine beeindruckende Expertise mit. Vom HSV aus, wo er von 2015 bis 2021 als Video-Analyst, Co-Trainer im Nachwuchsbereich und Analyst für den Profi-Kader tätig war, kennt er die Strukturen des Hamburger Fußballs bestens. Er sammelte Erfahrungen unter einer Vielzahl von Trainern – von Markus Gisdol bis Josef Zinnbauer – und war zudem als Co-Trainer bei Greuther Fürth in der Bundesliga aktiv. Seine Vielseitigkeit und sein analytisches Geschick werden nun dem Nachwuchs des FC St. Pauli zugutekommen.
Carsten Rothenbach, sportlicher Leiter der U23, äußerte sich begeistert: „Mit Alexander konnten wir einen absoluten Fußballfachmann für unseren Verein gewinnen, der insbesondere in der Arbeit mit jungen Spielern bereits viel Erfahrung gesammelt hat.“ Diese Wertschätzung spiegelt sich auch in Hahns eigenen Worten wider: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die U23 als Team, aber auch die einzelnen Spieler weiterzuentwickeln.“
Die enge Verzahnung von U23 und Profi-Team, die Rapp und Hahn beabsichtigen, soll eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung junger Talente spielen. Die Regionalliga Nord wird somit zu einer wichtigen Teststrecke für Spieler, die den Sprung in den Profibereich anstreben.
Die Verpflichtung Hahns ist ein klares Zeichen der Stabilität und des Vertrauens in die eigene Nachwuchsarbeit. Ob diese Strategie Früchte tragen wird, wird sich in der kommenden Saison zeigen – ein Blick, der für die Fans des FC St. Pauli allemal spannend sein dürfte.
