Strack-zimmermann kritisiert trump – eu-militär in hormus abgelehnt
Berlin – Eine scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump übte Bundesverteidigungsministerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann im Politik-Vodcast „Vertraulich!“. Die Ministerin lehnte eine militärische Beteiligung der Europäischen Union zur Sicherung der Straße von Hormus kategorisch ab und forderte stattdessen einen direkten Angriff.

„Erst angreifen, dann nach der eu rufen“: strack-zimmermanns harte linie
Die Äußerungen der CDU-Politikerin lösten sofort eine hitzige Debatte aus. Sie argumentierte, die EU solle sich nicht in eine militärische Auseinandersetzung hineinziehen lassen, sondern zunächst eine klare Muskeldemonstration vorlegen. Die Straße von Hormus, ein strategisch wichtiger Schifffahrtsweg für den Öltransport aus dem Nahen Osten, ist seit Wochen durch Spannungen zwischen den USA und Iran belastet.
Die Aussage, zuerst anzugreifen und dann die EU um Hilfe zu bitten, ist ungewöhnlich und stellt einen Bruch mit der bisherigen Politik dar. Normalerweise wird die EU in solche Konflikte eingebunden, um eine diplomatische Lösung zu finden. Strack-Zimmermann sieht dies anders. Sie betont die Notwendigkeit einer entschiedenen Reaktion auf die Bedrohung der Handelswege.
Die Entscheidung der Ministerin wirft Fragen nach der zukünftigen Rolle der EU in der internationalen Sicherheit auf. Während einige Experten ihre Haltung als pragmatisch loben, kritisieren andere die Eskalationsgefahr. Die Straße von Hormus ist ein Brennpunkt, und jede Eskalation könnte weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben. Die Ankündigung von Strack-Zimmermann ist ein deutliches Signal, dass Deutschland bereit ist, härtere Maßnahmen zu ergreifen, um seine Interessen zu verteidigen.
Die BILD berichtete am 16. März 2026 über die Äußerungen. Die Reaktion aus Brüssel ließ nicht lange auf sich warten.
