Stuttgarter triumph: undav & führich – ein rätsel nach dem pokal-finale

Ein nervöser Jubel durchdrang das MKB-Stadion. Nach einer packenden Verlängerung und einem 2:1-Sieg gegen Freiburg sicherte sich der VfB Stuttgart den DFB-Pokal. Doch hinter der Euphorie brodelte es – Trainer Sebastian Hoeneß wich einer Frage von Bastian Schweinsteiger auf ARD-Geschwindigkeit aus.

Das schweigen der weisen: schweinsteiger wirft fragen auf

Schweinsteiger, der Weltmeister und ARD-Experte, legte keinen Dementi ab. Er konstatierte: „Die beiden Auswechslungen von Undav und Führich am Schluss. War das, weil sie nicht Elfmeter schießen können, oder waren sie körperlich müde? Oder können die anderen besser Elfmeter schießen?“ Hoeneß’ Reaktion: ein schalkhaftes Lächeln und die kryptische Antwort: „Das behalte ich mir. Wir haben uns was dabei gedacht.“

Eine Minute später traf Tiago Tomás per Volleyschuss – ein bitterer Nachschlag für Freiburg und ein herrlicher Moment für den VfB und seine Fans. Der erste Pokalfinaleinzug in der Vereinsgeschichte ist somit Realität. „Ich bin natürlich super happy. Das ist Wahnsinn“, gestand Hoeneß sichtlich erleichtert. „Dass das Tor dann in der 119. Minute passiert, ist krass. Dass Tiago es macht, ist noch krasser.“

Die kosten des erfolgs?

Die kosten des erfolgs?

Letztes Jahr sorgte der VfB bereits für Aufsehen, als er Arminia Bielefeld im Finale mit 4:2 bezwingen konnte. Nun wartet in Berlin der FC Bayern. Die Frage bleibt: Was steckt hinter Hoeneß’ Zurückhaltung? Eine Frage, die sich der Trainer offenbar nicht beantworten lassen möchte – und die die Diskussion über die Taktik des VfB in den kommenden Tagen garantiert befeuern wird. Ein unerwarteter Sieg, der die Pokal-Saison des Stuttgarter Klubs mit einem epischen Finale krönt.