Tauchgang zum tod: deutscher segler auf kanaren ums leben

Ein 32-jähriger Deutscher ist bei einem Tauchgang vor den Kanaren tragisch ums Leben gekommen. Die Todesursache: Sauerstoffmangel.

Schrecklicher unfall vor paradiesischer kulisse

Fernando de Noronha, Brasilien – Eine idyllische Kulisse, die sich in eine Tragödie verwandelte. Lukas W., ein Segler aus Porta Westfalica, ist während eines Tauchgangs ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Forschungsschiff „Malizia Explorer“ des bekannten Profisportlers Boris Herrmann.

Die ersten Berichte deuten auf eine plötzliche Verschlimmerung seines Zustandes hin, nachdem er an einer Ankerkette arbeitete. Laut Angaben der Inselverwaltung verlor er unter Wasser das Bewusstsein. Die Ursache wird, nach ersten Erkenntnissen, ein akuter Sauerstoffmangel im Gehirn – eine Hypoxie – zugeschrieben.

Forschungsschiff „malizia explorer“ beteiligt

Forschungsschiff „malizia explorer“ beteiligt

Das Schiff, das für lange Expeditionen umgebaut wurde und von Boris Herrmann und seinem Team betrieben wird, ist bekannt für seine Klimaforschung und die Datenerhebung in entlegenen Regionen. Luisa Neubauer, eine prominente Umweltaktivistin, war ebenfalls an Bord der „Malizia Explorer“ gewesen, als das Schiff vor Kurzem in der Antarktis forschte.

Ein Begleiter bemerkte das Verschwinden des Tauchers und löste sofort den Notruf aus. Rettungskräfte eilten zum Einsatz, doch es war bereits zu spät. Der 32-Jährige wurde ins Krankenhaus São Lucas gebracht, wo er infolge der Hypoxie seinen Verletzungen zum Opfer fiel. Boris Herrmann und die gesamte Crew sind zutiefst betroffen, wie sie auf ihrer Webseite mitteilten. Lukas W. war ursprünglich als Backpacker unterwegs gewesen, bevor er sich zufällig an die Crew des Schiffes schloss und die Einladung zu einer Atlantiküberquerung im März annahm. Der Todesfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen bei Tauchgängen vor Forschungsschiffen auf.

Die Vulkaninseln des Archipels, die für ihre traumhaften Strände bekannt sind, sind nun von diesem schrecklichen Ereignis überschattet. Die Touristenzahlen sind streng limitiert, um die Umwelt zu schützen. Es bleibt zu hoffen, dass ähnliche Tragödien in Zukunft vermieden werden können.