Tränen der freude in der alten försterei: covic erlebt jubelmoment für sohn
Hertha-Trainer Ante Covic konnte seine Emotionen kaum verbergen: Bei dem ersten Bundesliga-Tor seines Sohnes Patrice (18) gegen den FC Union Berlin brach er in Tränen aus. Der junge Mittelfeldspieler, der von 2024 aus dem Hertha-Nachwuchs zu Werder Bremen gewechselt war, erzielte in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 4:1-Sieg.

Ein langer weg zum traumtor
Für Covic war es ein besonders bewegender Moment. Er hatte seinen Sohn lange Zeit nicht überzeugt, die Verantwortlichen in Bremen hatten kaum Hoffnung auf eine erfolgreiche Profi-Karriere. Doch Patrice Covic hat sich schnell in der U19 etabliert und gehört seit Saisonbeginn regelmäßig zum Bundesliga-Kader.
Der Wechsel zu Werder Bremen kam für den ehemaligen Hertha-U19-Trainer, Benjamin Weber, etwas zu spät. Er hatte und konnte keine überzeugende Perspektive aufzeigen. Nun sieht er seinen Sohn in der ersten Liga. Mathias Gidsel von den Füchsen und David Raum von RB Leipzig verfolgten das Spiel ebenfalls auf der Tribüne.
Patrice Covic ist nicht der einzige Spieler, der sich in der Bundesliga bewweist. Die Entwicklung junger Talente ist ein ständiges Auf und Ab. Und manchmal, so scheint es, braucht es eben nur einen einzigen Moment, um alles wieder gut zu machen. Die Tränen des Vaters sind ein Beweis dafür.
