Tränen, jubel und abschied: 'let's dance' – gosejohann scheitert, antony bricht zusammen
Köln – Emotionale Momente prägten die diesjährige Folge von „Let’s Dance“ am Freitagabend. Während einige Paare Tränen der Erschöpfung, Dankbarkeit und Freude vergossen, endete die Tanzreise für Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova abrupt. Ein langsamer Walzer für Ross Antony und Mariia Maksina brachte Tränen und überraschende Reaktionen hervor.
Gosejohann scheitert, antony bricht in tränen aus
Die Entscheidungen der Jury waren hart. Nach einer Woche voller intensiven Trainings mussten Simon Gosejohann (50) und seine Partnerin Ekaterina Leonova (38) die Tanzschuhe an die Glocke hängen. Die Zuschauer hatten sich offenbar nicht ausreichend von Gosejohann überzeugen lassen. Nur neun Punkte gab es für die Salsa, die Juror Joachim Llambi (61) als „fast gar nicht getroffen“ bezeichnete.
Für Sänger Ross Antony (51) und Mariia Maksina (28) war es ein emotionaler Abend. Nach der Performance des langsamen Walzers brach Antony plötzlich in Tränen aus. „Was hat er denn? Müssen wir einen Arzt rufen?“, fragte Llambi wenig taktvoll. Doch dann erklärte Antony, er habe vor Glück geweint und schwärmte von der Geduld und dem Engagement seiner Partnerin. Auch Maksina war gerührt.

Joel mattli überrascht, esther schweins kämpft
Ein Lichtblick des Abends war Joel Mattli (31), der mit seiner Samba Juror Llambi aus der Reserve lockte und 28 Punkte für sich holte – der höchste Punktestand des Abends. Motsi Mabuse und Jorge González vergaben jeweils neun Punkte. Esther Schweins (55) zeigte sich nach dem Training erschöpft, konnte aber mit Massimo Sinató (45) eine Barfuß-Salsa auf zwei Beinen performen und 15 Punkte erhalten. Ihr Partner bemängelte ihren Kampfgeist.
Die Punkte und Zuschauerstimmen reichten für Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova jedoch nicht, um im Wettbewerb zu bleiben. Der frühere Sportjournalist verließ mit seiner Partnerin die Show.
Der Abend zeigte einmal mehr, dass „Let’s Dance“ nicht nur ein Tanzwettbewerb ist, sondern auch eine Bühne für persönliche Geschichten und Emotionen. Die Performance von Ross Antony wird noch lange in Erinnerung bleiben – ein Beweis dafür, dass selbst in einer hochprofessionellen Show Raum für tiefe Gefühle bleibt.
Die Frage ist, wie lange diese emotionale Intensität das Publikum noch fesseln wird.
