Trump entlässt erneut hochrangige ministerin – machtkampf in der regierung?

Washington – Donald Trumps Regierung erlebt eine weitere Turbulenz: Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer wurde plötzlich entlassen. Die Entscheidung, die im politischen Washington für Aufruhr sorgt, ist nur die jüngste Eskalation in einer Reihe von Personalwechseln, die in den letzten Wochen stattgefunden haben.

Eine spirale der entlassungen

Die Hintergründe sind pikant: Vorwürfe von Machtmissbrauch im arbeiterpolitisch sensiblen Ministerium – eine Affäre mit einem Untergebenen, getränkter Dienst und vermischte Dienst- und Privatreisen. Doch Chavez-DeRemer ist nicht die einzige prominente Figur, die ihr Amt verloren hat. Stabschef, Vize-Stabschef und Sicherheitsleute sind bereits zuvor gegangen – ein deutliches Zeichen für eine tiefgreifende Instabilität innerhalb der Regierung.

Frauenproblem im weißen haus?

Frauenproblem im weißen haus?

Die Entlassung Chavez-DeRemers wirft sofort die Frage auf: Ist Donald Trump mit einem Frauenproblem in seiner Regierung konfrontiert? Bereits Heimatschutzministerin Kristi Noem, bekannt für ihre harte Migrationspolitik, hatte kurz zuvor ihren Rücktritt erklärt – nach tödlichen Schüssen durch Beamte bei Abschiebeaktionen. Auch ihre Amtszeit war von Skandalen überschattet: Eine teure Werbekampagne, in der sie sich selbst inszenierte, und Gerüchte über eine Affäre mit ihrem inoffiziellen Stabschef Corey Lewandowski.

Justizministerin bondi unter druck

Justizministerin bondi unter druck

Auch Justizministerin Pam Bondi geriet in Schwierigkeiten. Nur wenige Minuten vor einer geplanten Rede wurde sie entlassen – aufgrund des Chaos um die Freigabe der Akten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Trumps Frustration über gescheiterte Verfahren gegen politische Gegner, wie Ex-FBI-Chef James Comey oder New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James, dürfte ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

Gabbards zweifel – und das doppeltbett

Gabbards zweifel – und das doppeltbett

Sogar Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard steht unter Druck. Ihre öffentliche Kritik an Trumps Einschätzung des Iran als unmittelbare Bedrohung hat zu Nervosität in seinem Umfeld geführt. Es kursierten Gerüchte über eine angebliche Affäre und sogar über ein Doppeltbett in seinem Regierungsflieger – eine pikante Episode, die mit Pressesprecherin Karoline Leavitt ebenfalls in Verbindung gebracht wird.

Ein aus für das team

Ein aus für das team

Die Frage ist nun: Wie weit wird diese Welle der Entlassungen gehen? Es scheint, als ob das Trump-Kabinett am Rande des Zusammenbruchs steht. Die Entlassung Chavez-DeRemers ist nur der Anfang einer größeren Umstrukturierung, die das Weiße Haus nachhaltig verändern könnte. Die Realität ist unerbittlich: Die Machtspiele in Washington sind im vollen Gange, und die Folgen sind noch nicht absehbar.