Trump’s nahostkrieg: nato-test unter druck – deutschland positioniert sich
Die Eskalation im Iran-Konflikt zwingt die transatlantischen Beziehungen zu einem harten Test. US-Präsident Donald Trump fordert verstärkte Unterstützung der NATO, droht aber mit einem möglichen Rückzug, falls die Verbündeten nicht mitziehen. Die deutsche Position ist klar: „Das ist nicht unser Krieg.“

Nato-bündnis am scheideweg?
Die heutige Ausgabe von „Maybrit Illner“ im ZDF widmet sich dieser Frage. Experten diskutieren, ob der Konflikt die wirtschaftliche Stabilität Europas gefährdet und die Unterstützung der Ukraine in Frage stellt. Trump selbst bezeichnet die NATO als „sehr dummen Fehler“ und behauptet, die USA hätten die Hilfe der Allianz „eigentlich nie gebraucht“.
Die politische Debatte spitzt sich zu. Während Washington um eine schnelle NATO-Mobilisierung wirbt, beharren Deutschland und andere Partner auf eine differenzierte Haltung. Die Frage ist: Kann das Bündnis diesen Druck standhalten?
Zu den Gästen in der Sendung gehören u.a. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, und Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auch der Nahostexperte Daniel Gerlach wird seine Perspektive einbringen.
Die Diskussion wird zweifellos hitzig. Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts – steigende Energiepreise, Lieferengpässe – sind bereits spürbar. Die Frage ist, ob diese Entwicklung die europäische Politik nachhaltig verändern wird.
Die Sendung ist am Donnerstag, den 19. März 2026, um 22:20 Uhr im ZDF zu sehen. Eine Wiederholung gibt es am phoenix am nächsten Tag ab 16 Uhr. Die Folge steht auch später in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
Die diplomatische Balance ist ein schmaler Grat. Ein falscher Schritt könnte die europäische Wirtschaft und die Sicherheit des Kontinents destabilisieren.
