Us-justizbehörden festnehmen mutmaßliche waffen-deal-macherin aus dem iran
In Los Angeles hat die US-Justiz eine Geschäftsfraue aus dem Iran festgenommen, die vorgeworfen wird, im Auftrag Teherans Waffen geschmuggelt zu haben.

Mafi soll iranische drohnen und munition an den sudan verkauft haben
Die 44-jährige Iranerin Shamim Mafi wurde am Samstagabend auf dem Flughafen von Los Angeles vom FBI festgenommen, wie die Zeitung New York Post berichtet. Demnach soll sie Waffen an den Sudan verkauft haben, die vom Iran stammten und in den Vereinten Nationen verboten sind.
Laut Staatsanwalt Bill Essayli wurden Mafi vorgeworfen, den Verkauf von Drohnen, Bomben, Bombenzündern und Millionen Schuss Munition vermittelt zu haben, die von Iran hergestellt und an den Sudan verkauft wurden.
Die Behörde habe Mafi Anweisungen erteilt und finanzielle Mittel für die Gründung eines Unternehmens in den USA bereitgestellt, über das die Deals liefen. Mafi soll seit 2016 eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für die USA besitzen.
Wenn Mafi verurteilt wird, drohen ihr bis zu 20 Jahre Haft in einem Bundesgefängnis. Es ist unklar, warum Mafi die Geschäfte von den USA aus betrieb. Die Ermittlungen laufen noch.
