Vfl wolfsburg gerettet? bayern-lob und heckings realität
Ein unerwarteter 2:1-Sieg über Union Berlin hat den Abstiegskandidaten VfL Wolfsburg plötzlich in den Fokus gerückt. Selbst die Bayern feierten den Dreier – und Max Eberl schickte Hecking und Co. eine verbale Bestätigung.
Ein blick hinter die kulissen: der druck in wolfsburg
Nach zwölf Spielen ohne Dreier und einem massiven Kritikrummel scheint ein Sieg gegen den Tabellenzweiten eine willkommene Erleichterung zu sein. Dieter Hecking, der die Mannschaft in dieser Krise führt, betont: „Es ist klar, dass so ein Sieg etwas freisetzt.“ Doch die Realität ist ernster: Der VfL liegt nur zwei Zähler vor St. Pauli und dem Relegationsrang. Die letzten vier Spiele werden zur entscheidenden Prüfung.

Eberls worte und die gladbacher vergangenheit
Der Bayern-Boss Max Eberl, der mit Hecking gemeinsame Trainerstationen bei Borussia Mönchengladbach hatte, lobte den Erfolg öffentlich. „Er hat mir zum Sieg in Berlin gratuliert, von wegen: ‚Geht doch‘“, verrät Hecking. Die beiden kennen sich aus einer intensiven Arbeitsbeziehung und sprechen auch über mehr als nur Fußball.
Arnold unter DruckAuch Kapitän Maximilian Arnold kämpft mit Leistenproblemen und ist seit Wochen nicht mehr an seinem besten Niveau. Hecking räumt ein: „Im Moment sieht es so aus, als ob er von der Bank kommt.“ Die körperliche Fitness des Kapitäns steht somit im Moment im Weg von Beginn an, was die Situation für ihn und die gesamte Mannschaft zusätzlich erschwert.

Rechnungen machen mürbe – und die hoffnung auf ein wunder
Hecking warnt vor zu frühem „All-in-Gehen“. „Rechnereien machen dich nur mürbe“, so der Trainer. Es sind noch vier Spiele zu spielen, und die Möglichkeit eines Kuriosen besteht. Der Sieg in Berlin ist ein Hoffnungsschimmer, aber die Aufgabe ist alles andere als leicht. Der VfL muss sich auf das konzentrieren, was er beeinflussen kann – und auf eine Wendung, die die Liga derzeit kaum erwartet.
