Wal timmy: rettungsschwung in dänemark – freiheit scheint greifbar
Nach wochenlangem Kampf ums Überleben ist Buckelwal Timmy endlich in die Obhut von erfahrenen Rettungsexperten gelangt. Eine waghalsige Operation, die von Multi-Millionären finanziert wurde, hat dem Tier eine zweite Chance geschenkt.
Dänische schippers treiben wal richtung norden
Die speziell angefertigte Barge, liebevoll ‚Timmy’s Reisebett‘ genannt, schleppt den 12 Jahre alten, fast 12 Tonnen schweren Wal seit April in Richtung Nordsee. Die Reise verläuft – entgegen den ursprünglichen Prognosen – überraschend gut. Schon am 29. April überquerte die Barge die dänischen Gewässer und führte Timmy in die eisigen Gewässer des Langelandsbelts.
Ein Hoffnungsschimmer nach langer OrientierungslosigkeitSchon am 30. April lag Timmy, noch immer in der Barge, in der Nähe der Halbinsel Jütland vor Anker. Die Schippers zogen ihn entlang der Küste und sind nun auf dem besten Weg nach Skagen, wo sich die Ost- und Nordsee berühren – ein entscheidender Punkt für die Freilassung.

Millionäre finanzieren letzte rettungstat
Die Spendenaktion, initiiert von MediaMarkt-Gründer Walter Gunz und der Unternehmerin Katrin Walter-Mommert, zeigt, dass die Gesellschaft sich für das Tier interessiert. ‘Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen’, so Gunz. Die Finanzierung soll weitere Rettungsaktionen ermöglichen.
Gesundheitscheck in Hirtshals geplantEin Zwischenstopp in Hirtshals ist geplant, um Timmy noch einmal gründlich zu untersuchen. Erst wenn er stabil ist, soll der Wal am Wochenende in der Nordsee ausgeworfen werden. Die genaue Freilassung hängt also von seinem Zustand ab. Die Hoffnung ist groß, dass Timmy bald wieder sein eigenes Schicksal bestimmen kann.
Die Ankunft in Skagen, dem Ort des Zusammenflusses der Meere, scheint nun kein ferner Traum mehr zu sein. Die kommenden Tage werden entscheidend sein – für Timmy und für alle, die ihm eine zweite Chance geschenkt haben.
