Wandfarbe spritzt sich auf – schneller, gleichmäßiger und effizienter
Wände zu streichen, das ist eine der ältesten und vielsagendsten Handlungen in der Architektur. Doch die Tradition verändert sich, auch wenn die Grundzüge erhalten bleiben. Heute weiß man, dass Wandfarbe auch ohne Rolle und Pinsel aufgetragen werden kann – mittels eines Sprühsystems.

Fine sprühtechnik für optimale ergebnisse
Ein solches System zerstäubt die Farbe fein und verteilt sie berührungslos auf die Wand. Die Vorteile sind offenkundig: Große Flächen werden schnell beschichtet, Strukturen wie Raufaser oder Putz bleiben vollständig erhalten. Die Farbe verteilt sich gleichmäßig, ohne Streifen, Ansätze, Pinsel- und Rollenabdrücke.
Ein paar Dinge gilt es jedoch zu beachten. Die Vorbereitung ist aufwendiger als bei der klassischen Technik. Neben der Anschaffung oder Miete eines Geräts fällt auch die Reinigung ins Gewicht. Der Farbnebel verteilt sich im Raum und kriecht in jede Ritze, daher müssen Boden, Möbel, Heizkörper, Fensterbänke und Türrahmen vollständig abgedeckt werden.
Zugluft sollte vermieden werden, da dies zu unerwünschten Effekten führen kann. Je nach System sind etwa fünf bis zehn Prozent Wasser nötig, die schrittweise zugegeben werden müssen. Ist die Farbe zu dick, verstopft die Düse – ist sie zu dünn, deckt sie nicht richtig und kann verlaufen.
Beim Sprühen ist stärker auf den Arbeitsschutz zu achten. Eine Maske schützt vor dem Einatmen des Farbnebels, eine Schutzbrille vor Spritzern in den Augen. Handschuhe sind ebenfalls wichtig. Nach dem Einsatz müssen die Geräte sofort gereinigt werden, da antrocknende Farbe Düsen und Pumpen zu verstopfen droht.
Das Sprühen verbraucht technisch bedingt etwas mehr Farbe, was als
