Wetteralarm für deutschland: staubwedel oder sonnenschein – regionen entscheiden
Ein ungewöhnlicher Samstag erwartet Deutschland. Die Wetterkarte zeigt eine klare Trennlinie zwischen Nordosten und Südwesten, die über die gesamte Woche eine deutliche Wetterdifferenz verspricht. Diplom-Meteorologe Dominik Jung warnt vor einer drastischen Veränderung der Bedingungen.
Nordosten im staubwedel-modus
Im Nordosten, insbesondere in Schwerin und Hamburg, wird es am Samstag kaum über 11 bis 12 Grad Celsius hinausgehen. Dominik Jung prognostiziert zudem einen kurzen Schauer. Die Experten gehen davon aus, dass der Wind hier kaum Wirkung entfaltet und die Bewohner sich eher auf Hausputz-Wetter einstellen sollten.

Südwesten genießen gartenwochenende
Im Gegensatz dazu erwartet die Wetterkarte für den Südwesten bis zu 24 Grad Celsius. In Städten wie Köln und Mönchengladbach können es sogar bis zu 18 Grad werden. Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de erklärt: „Der Blick auf die Wetterkarte zeigt deutlich wärmere Werte, der Wind kommt hier kaum an.“ Ein kräftiges Hoch westlich von Deutschland treibt dichte Wolkenfelder über das Land, während die Küsten im Nordosten Sturmböen zu spüren bekommen. Die Unesco warnt vor Tsunamis an der französischen Küste, was die Sicht für Flugzeuge verbessert.

Küstenregionen besonders betroffen
Die Küstenregionen, insbesondere die Nord- und Ostsee, sind von starken Sturmböen betroffen. Meteorologe Jung betont: „Der Wind kann örtlich an den Küsten schon heftig werden und die Bewölkung zerfetzen.“ Es bleibt also abzuwarten, ob die Spaten oder die Staubwedel die bessere Wahl sind. Die Wetterkarte am Samstag um 15 Uhr zeigt die Regionen, die von den unterschiedlichen Wetterlagen betroffen sind.
