Wolfenottfall in italien: neue fakten zum fall destiny

Die tragische Geschichte der Hündin Destiny, die angeblich ein Wolfsangriff auf ein Kind in Italien verhinderte, hat sich in den letzten Tagen stark geändert. Laut neuer Ermittlungsergebnissen war die siebenjährige Mischlingshündin am Abend des Vorfalls allein auf dem offenen Grundstück am Waldrand, als der Wolf aus dem Dunkeln kam.

Die familie war im haus

Die familie war im haus

Das widerspricht den ursprünglichen Angaben der Eltern, die behaupteten, der Vater hätte am Grill gestanden, während das Kind draußen spielte. Der Vater, 39 Jahre alt, erklärte dem italienischen Fernsehen, die Familie habe im Garten den Grill an, aber sich in Wahrheit drinnen befunden. Es gab keinen Angriff auf einen Menschen, wie zunächst erzählt wurde.

Auch habe das Kind nicht von dem Tier bedrängt worden, wie ursprünglich berichtet wurde. Die Überreste der Hündin, die nach dem angeblichen Kampf mit dem Wolf im Wald gefunden wurden, waren anscheinend von anderen Wölfen zerteilt worden.

Die Region Toskana, der Bürgermeister der Gemeinde und die Polizei bestätigen die neuen Erkenntnisse. Der Bürgermeister Marcello Pierucci erklärte im italienischen Fernsehen, die neuesten Erkenntnisse über den Wolfsangriff seien bekanntgegeben worden.

Die Meldung vom Angriff auf ein Kind war zunächst von einem italienischen Umweltverband dramatisiert und geteilt worden, der sich gegen die Ausbreitung der Wölfe in der Region einsetzt und Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung fordert. Anwohner, von denen viele keinen Zaun um ihr Gelände haben, seien zunehmend beunruhigt über die umherstreifenden Tiere.