Yorker-skandal eskaliert: prinz andrew geriet im palast an die adresse
London – Der Name Prinz Andrew ist schon lange mit Kontroversen verbunden, doch ein neues Buch enthüllt nun ein erschreckendes Detail: Der ehemalige Herzog von York soll im Buckingham Palace einen regelrechten Wutausbruch erlebt haben, der selbst seinen Vater, Prinz Philip, zur Entschuldigung zwang. Robert Hardmans Biografie „Elizabeth II.“ wirft ein scharfes Licht auf das Verhalten des Royals und könnte den Ruf der königlichen Familie weiter beschädigen.
Ein empfang, der zur eskalation führte
Der Vorfall, der sich 2014 ereignete, dreht sich um eine Veranstaltung namens „Pitch@Palace“, eine von Andrew initiierte Initiative zur Förderung von Start-ups. Ziel war es, jungen Unternehmern die Möglichkeit zu geben, ihre Geschäftsmodelle vor Investoren im St. James’s Palace zu präsentieren. Doch als Andrew versuchte, einen Empfang zu organisieren, stieß er auf eine unliebsame Absage: Demnach war kein Platz mehr frei. Vizeadmiral Sir Tony Johnstone-Burt, der für den königlichen Haushalt zuständig war, teilte dies Andrew mit und forderte ihn zur Geduld auf.
Der Bericht zeichnet ein beunruhigendes Bild: Andrew soll daraufhin die Kontrolle verloren und den Vizeadmiral körperlich angegriffen haben. Ein Insider beschreibt den Schlag als „heftig“. Die Situation eskalierte in einer Weise, die selbst im Palast für Aufsehen sorgte. Es ist ein Detail, das die zunehmende Distanz zu den offiziellen Pflichten und dem Anstand, der dem Königshaus eigen ist, verdeutlicht.

Prinz philip entschuldigte sich – andrew zeigte keine reue
Die Konsequenzen waren erheblich. Prinz Philip, stets ein Mann der Ehre, entschuldigte sich angeblich schriftlich bei Sir Tony Johnstone-Burt für das Verhalten seines Sohnes. Der Vorfall wurde dem damaligen Lord Chamberlain William Peel gemeldet, der wiederum Charles informierte. Ein Gespräch zwischen Charles und Andrew fand statt, doch laut Hardman zeigte dieser keinerlei Reue. Diese mangelnde Einsicht in das eigene Fehlverhalten ist ein weiteres Puzzleteil in dem Gesamtbild eines Mannes, der sich offenbar über das Gesetz des Königshauses hinwegzusetzen scheint.

„Er hat die überzeugung, besser zu sein als wir alle“
Robert Hardman schildert in seinem Buch nicht nur diesen Vorfall, sondern auch weitere aggressive Szenen, in denen Andrew sich anscheinend wenig um die Gefühle anderer scherte. Ein weiteres Beispiel ist ein Vorfall, bei dem er einen Fahrer wütend anbrüllte: „Für wen hältst du dich eigentlich?“. Besonders drastisch fällt das Urteil von Lord William Peel aus, der Andrew mit den Worten beschreibt: „Er hat die unerschütterliche Überzeugung gehabt, besser zu sein als wir alle.“ Diese Aussage lässt tief in die Psyche des Ex-Prinzen blicken und wirft ein düsteres Licht auf seine Persönlichkeit.
Die Veröffentlichung von „Elizabeth II.“ am 9. April wird zweifellos für weitere Kontroversen im Palast sorgen. Während die königliche Familie versucht, sich von den Skandalen der Vergangenheit zu distanzieren, tauchen immer wieder neue Details auf, die das Bild der Royals trüben. Die Frage bleibt, wie lange die Institution noch solchen Belastungen standhalten kann, ohne nachhaltig Schaden zu nehmen. Die Entschuldigung von Prinz Philip mag einst eine Beruhigung gebracht haben, doch die tieferliegenden Probleme scheinen weiterhin ungelöst zu sein. Es ist ein Spiegelbild einer Epoche, in der Tradition und Moderne aufeinanderprallen und die königliche Familie vor enorme Herausforderungen stellt.
