Kaninchen-gewicht - so erkennen sie das richtige körpergewicht ihres hasen

Das Körpergewicht eines Kaninchens kann für die Halter nicht immer sofort erkennbar sein - dabei ist ein gesundes Gewicht entscheidend für ein lebenswichtiges Wohlbefinden. Halter sollten daher gezielt auf Körpermerkmale achten, um festzustellen, ob ihr Haustier zu dick oder zu dünn ist.

Der body-condition-score - die einfache prüfung

Der sogenannte Body-Condition-Score (BSC) dient dazu, das Gewicht eines Kaninchens zu beurteilen. Hierzu tasten die Halter gezielt Rippen, Wirbelsäule und Becken ab. Die Rippen sollten gut fühlbar sein, ohne hervorzustechen, die Wirbelsäule darf spürbar, aber nicht scharfkantig sein.

Sind Knochen kaum zu ertasten und der Körper wirkt rund, ist das Haustier zu dick. Treten Rippen und Becken deutlich hervor, ist es zu dünn.

Häufige ursachen für übergewicht und untergewicht

Häufige ursachen für übergewicht und untergewicht

Eine Vielzahl von Faktoren kann zu einem Ungleichgewicht im Körper des Kaninchens führen. Eine ungesunde Ernährung mit zu viele zuckerhaltigen Snacks oder großen Mengen Obst kann schnell zu Übergewicht führen. Kaninchen benötigen vor allem Heu und frisches Grün als Hauptnahrung - beides hält die Verdauung stabil und den Körper im Gleichgewicht.

Auch Bewegungsmangel kann eine Rolle spielen: Die Tiere haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang und brauchen viel Platz zum Hoppeln, Springen und Erkunden. Fehlt dieser, werden überschüssige Kalorien nicht abgebaut.

Was jetzt wichtig ist

Entscheidend ist eine behutsame Umstellung der Ernährung: weniger zuckerreiche Futtermittel, dafür mehr Heu, Grünfutter und Wasser. Radikale Diäten sollten vermieden werden, da sie den empfindlichen Verdauungstrakt belasten können. Zusätzlich hilft mehr Bewegung, etwa durch größere Gehege oder abwechslungsreiche Beschäftigung.