Meerschweinchen: was ihre laute wirklich bedeuten
Meerschweinchen sind immer quietschende, brummelnde, schnatternde und klickende Plaudertaschen. Doch hinter jedem Laut steckt eine klare Botschaft. Wer genau hinhört, versteht seine Tiere schnell besser.
Meerschweinchen warnen mit schrillem pfiff
Ein schriller Pfiff im Außengehege – und plötzlich sind alle wie erstarrt. Kreist ein Greifvogel am Himmel, ruft ein Tier: „Achtung! Gefahr droht!“ Damit warnen sich die Nager gegenseitig und bringen sich in Sicherheit.

Meerschweinchen-laute: von wohlgefühl bis angst
Tatsächlich hört man Meerschweinchen fast ununterbrochen – wenn sie nicht gerade schlafen. Sie äußern nicht nur Zufriedenheit, sondern auch Angst oder Schmerzen. Entscheidend ist immer die Situation, denn viele Töne sind nicht eindeutig. Nur wer genau hinschaut und hinhört, kann die Stimmung richtig deuten.
Glucksen und fauchen: von glück bis wut
Fühlen sich Meerschweinchen rundum wohl, glucksen sie fröhlich. Manche Tiere tun das bei fast jedem Schritt. Besonders oft hört man es beim gemeinsamen Futtern oder beim engen Kuscheln mit Artgenossen. Ganz anders das Fauchen. Klingt ein Meerschweinchen plötzlich wie eine Katze, ist es wütend und aggressiv. Dann heißt es: Abstand halten.
Quieken und quietschen: die „quiek-leiter“
Besonders vielfältig ist das Quieken, Quiezen und Quietschen. Hier zählt die Lautstärke. Ein sehr lauter, schriller Ton kann Schmerz, Panik oder Angst bedeuten. Auch bei Streit wird es laut. Vor einer Eskalation quiekt ein Tier warnend. Ein lauter Quieker kann aber auch Freude oder Aufregung zeigen. Etwa wenn die Futtertüte raschelt und jemand das Zimmer betritt.
Schnarcht ein Meerschweinchen entspannt auf dem Schoß, fühlt es sich wohl. Keucht es oder rasselt der Atem, sollte man einen Tierarzt aufsuchen.
