Spechteinzel attackiert baum mit 25 km/h und übersteht schockwellen

Der Specht ist ein bemerkenswerter Vogel, der mit seinem harten Schnabel gegen Bäume anprallt, um Insekten zu fangen und Höhlen zu graben. Ein Mensch würde bei solchen Belastungen sofort Kopfschmerzen erleiden, aber der Specht übersteht die Schockwellen unbeschadet.

Spechtanatomie schützt vor gehirnerschütterung

Spechtanatomie schützt vor gehirnerschütterung

Der Specht hat sich anatomisch perfekt an die harte Arbeit angepasst. Seine Halswirbelsäule und Schädelknochen sind verstärkt, was die Auswirkungen des Hämmerns abfängt. Kurz vor dem Einschlag spannt der Vogel seine Halsmuskeln an und nimmt so einen Großteil der Energie auf.

Ein weiterer Schutzmechanismus ist, dass der Spechtschädel fast komplett vom Hirn ausgefüllt ist. Es gibt keine Gehirnflüssigkeit, wie beim Menschen. Beim Aufprall wird das Gehirn nicht so schnell geschleudert, wie es bei Menschen der Fall wäre.