Lindners turbo-plan für autoland: wilhelm setzt auf konzernchef
Christian Lindner, der frühere Finanzminister, plant einen Coup bei Autoland AG. Firmengründer Wilfried Wilhelm will den FDP-Boss zum Chef des Konzerns machen – und das innerhalb eines Jahres.
Schlag ins glück für lindner
Nach seiner kürzlichen Anstellung als Nummer zwei bei Autoland AG enthüllt Wilhelm nun seine ambitionierten Pläne. Der Podcast-Interview mit Autohaus zeichnet ein Bild von einer fundamentalen Neuausrichtung des Unternehmens. Lindner soll nicht nur die strategische Führung übernehmen, sondern den gesamten Konzern leiten.
„Das Unternehmen muss in die Hände des Managements“, erklärt Wilhelm. „Und der erste Management-Leader ist Herr Lindner. Er wird der Konzernchef werden.“ Die Übergabe, so betont er, sei bereits „mittendrin“. Lindner selbst beschreibt die Situation als „intensiv, aber auch sehr spannend“.

Private belastung neben dem business
Doch Lindner hat auch außerhalb des Unternehmens viel auf dem Fuß. Die Geburt seiner Tochter vor rund einem Jahr hat sein Leben grundlegend verändert. „Wer behauptet, Baby plus Business sei problemlos vereinbar, macht den Leuten ein X für ein U vor“, so Lindner ehrlich. Seine Frau, die Medienexpertin Franca Lehfeldt, teilt seine Ambitionen und trägt ebenfalls eine anspruchsvolle Führungsposition.

Rekordumsatz, gigantische ambitionen
Autoland AG, ansässig in Sandersdorf-Brehna, hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erzielt und einen operativen Gewinn von fast 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Für dieses Jahr strebt das Unternehmen ein weiteres Wachstum auf 1,2 Milliarden Euro Umsatz und 68.000 verkaufte Fahrzeuge an. Lindners Expertise könnte hier entscheidend sein – und das, trotz der offensichtlichen Herausforderungen, die eine solche Doppelbelastung mit sich bringt.
Der ehemalige Finanzminister scheint diese Herausforderung jedoch zu genießen. „Mit Kind kommt Familie zuerst“, so seine Aussage in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Ein klares Signal, dass er seine persönlichen Prioritäten nicht vernachlässigt, auch wenn er gleichzeitig eine Schlüsselrolle in einem milliardenschweren Unternehmen einnimmt. Das ist mehr als nur ein Job – es ist eine Transformation.“}n,n
